Schritt für Schritt eingewöhnt

IMG_4878Für die meisten Kinder und Eltern ist der Eintritt in die Kindergruppe die erste große Trennung voneinander. Umso wichtiger ist daher eine behutsame Eingewöhnung in den Kindergruppenalltag. Für Ihr Kind ist der Beginn als Kindergruppenkind nicht nur die Trennung von den Eltern für einen bestimmten Zeitraum, sondern darüber hinaus eine Umstellung auf neue Räume, das Anpassen an einen anderen Zeitablauf, neue Regeln und neue Personen.

Der Eingewöhnungsprozess

Kleinkinder binden sich nicht gut von selbst an andere, sondern nur mit Hilfe ihrer Eltern, deshalb ist es von hoher Wichtigkeit, dass die ersten 3 Tage der Eingewöhnung gemeinsam mit einem Elternteil abläuft.

Die Grundphase der Eingewöhnung

Ihr Kind kann in ihrem Beisein die neue Umgebung, die anderen Kinder und die PädagogInnen kennen lernen. Sie sollten sich aber von Anfang an im Hintergrund halten. Sie dienen als sichere Basis, an die sich ihr Kind bei Unsicherheit wenden kann.

Das erste Loslassen

Nach den ersten Tagen entscheidet der/die jeweilige PädagogIn, wie lange das Kind nun allein in der Gruppe bleiben kann. Die erste Trennung dauert zwischen 10-30 Minuten. Der Eintritt in die Kindergruppe wird mit starken Emotionen begleitet. Vorfreude und Neugier auf das Kommende gehen mit Verlust und Abschied einher. Nach der Trennung ist mit Reaktionen der Trauer zu rechnen.
Langsame Steigerung der Trennungszeiten bis hin zur vollständigen

Eingewöhnung

IMG_1798Haben die ersten Trennungsversuche gut funktioniert, dann wird in den nächsten Tagen die Zeit der Trennung langsam verlängert, bis das Kind den Vormittag oder den ganzen Tag in der Gruppe verbringt. Kinder benötigen das Vertrauen der Eltern und der PädagogInnen, dass die Gefühle, welche sie bei der Trennung durchleben, normal sind. Damit kann das Kind das gegenseitige Loslassen annehmen.

Tipps, die den Abschied erleichtern

Sie als Eltern sollten hinter Ihrer Entscheidung stehen und dieses Gefühl auch ihrem Kind vermitteln. Wenn sie als Eltern entspannt mit der neuen Situation umgehen, fällt es ihrem Kind umso leichter, loszulassen und Vertrauen zu den neuen Bezugspersonen zu gewinnen.

Maßnahmen, um die morgendliche Trennung zu erleichtern

Übergangsobjekte (Schnuller, Kuscheltier…), die ihrem Kind Sicherheit und Vertrautheit schenken.

Kurze und klare Verabschiedung. Gleichzeitig aber die glaubhafte Versicherung, dass sie es bald schon wieder abholen und es in der Zeit bei der/dem PädagogIn gut aufgehoben ist.

Machen sie ihrem Kind Lust auf einen Spieltag und sagen Sie ihm, was Sie in der Zeit machen.

„Gemeinsam sind wir stark – mit Ihrem Vertrauen, der Neugierde ihres Kindes und unserer Kompetenz.“

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